Planung Bürgerzentrums

★ Präsentationspläne

 

Planung eines Bürgerzentrums

★ Realisierungswettbewerb
★ Visualisierung
★ Möttingen

Neubau eines Bürgerzentrums in Möttingen

Gemeindezentrum
Als Herzstück des Gebäudes fungiert das zentral angeordnete und mit einer Galerie ausgestattete Foyer. Dieser interne „Platz“ wird durch angeschlossene Versammlungsräume beschrieben. Einfache Orientierung und lichtdurchflutete Innenräume prägen den Entwurf. Der zum Platz orientierte barrierefreie Zugang ins neue Bürgerzentrum wirkt einladend. Die Zuschaltbarkeit des Multifunktionsraumes mit dem Versammlungsraum erfolgt über das großzügige Vestibül. Somit sind Veranstaltungen für bis zu 500 Personen im Multifunktionsraum und 170 Personen im Versammlungsraum, sprich für 670 Personen möglich. Für noch größere Ereignisse kann der Sitzungssaal herangezogen werden. Bei allen Veranstaltungen ist die zentral angeordnete Küche und der bewirtschaftete Außenraum im Süden des Gebäudes optimal nutzbar. Eine unabhängige Nutzung der Räume ist ebenfalls gegeben. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei.

Städtebau
Das neue Bürgerzentrum nimmt die Maßstäblichkeit und Höhenentwicklung der umliegenden Bebauung auf und fügt sich durch Orientierung an ortsbildprägende Details stimmig in die bestehende Umgebung ein. Der Baukörper schließt mit seiner Positionierung den Dorfplatz westseitig ab und bildet dadurch einen separaten Raum für Anlieferung und Entsorgung im rückwärtigen Bereich aus. Ostseitig gliedert er die Außenanlagen in öffentliche und halböffentliche Bereiche, wodurch Veranstaltungen mit unterschiedlichem Charakter gleichzeitig stattfinden können. Dabei ist die Dimensionierung der Platzfläche mit 1.200 m² allein für den öffentlichen Bereich großzügig bemessen und bietet Platz für über 2.000 Besucher.
Der feingliedrige Belag des Dorfplatzes wird im Foyer und Vestibül fortgeführt, dadurch wird eine stimmige Verbindung zwischen Außenraum und dem Bürgerzentrum erzeugt. Die gewohnte Verkehrsführung wird in die Außenanlagen des Platzes integriert. Der Belagwechsel dient dabei als verkerhsberuhigende Maßnahme, wodurch eine verkehrssichere Überquerung für Fußgänger ermöglicht wird.

Projekt: Realisierungswettbewerb
Auftraggeber: Stadt Möttingen
Aufgabenstellung: Planung eines Bürgerzentrums
Zusammenarbeit: KRAFT.RAUM René Rheims Landschaftsarchitekt, Andreas Dirr, Tobias Schmid, Timo Plachta

Fertigstellung: 2013