Neugestaltung des Rathausumfeldes

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Neugestaltung des Rathausumfeldes

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Neugestaltung des Rathausumfeldes

★ Ideen- und Realisierungswettbewerb
★ Visualisierung
★ Zusmarshausen

Neugestaltung des Rathausumfelds in Zusmarshausen

Auszug aus der Ausschreibung
Gegenstand des Wettbewerbs ist im Realisierungsteil die großräumige Gestaltung des zentralen Rathausumfeldes in Zusmarshausen mit der Neugestaltung von Frei- und Verkehrsflächen zwischen Rathaus und ehemaligem Pfarrhof und der Umgestaltung der angrenzenden Schulstraße. Im Ideenteil werden angrenzende Frei- und Verkehrsflächen östlich des ehemaligen Pfarrhofs, im Bereich der Pfarrkirche und ein nördlich angrenzendes Nebengebäude mit einbezogen.

Ziel des Wettbewerbs ist die Neugestaltung des Rathausumfeldes und der angrenzenden Schulstraße vom Marktplatz bis zur Kreuzung Webergasse. Es soll ein neuer Freiraum für die Zusmarshauser Bürger und ihre Gäste geschaffen werden, der den Bereich zwischen Rathaus und ehemaligem Pfarrhof wieder belebt, stärkt und besser ins Ortszentrum integriert. „Es soll ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen, ein Zentrum für Bürger, ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, Einheimische und Gäste, der sowohl für kulturelle Veranstaltungen als auch zur Erholung genutzt werden kann.“ (Zusammenfassung des Ergebnisses der Marktgemeinderatsklausur) Um eine Verkehrsberuhigung, ggf. auch Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu Gunsten der zentralen Fläche zu schaffen, soll der angrenzende Straßenraum der Schulstraße und der ruhende Verkehr in diesem Zusammenhang mit umgestaltet und durch ein neues Verkehrskonzept neu geordnet werden. In einer Sonderklausur des Marktgemeinderates und einer anschließenden Bürgerbeteiligung wurden die Ideen und Vorschläge zu diesem Wettbewerb im Vorfeld zusammengetragen und diskutiert.

Übereinstimmend wurde in den Sitzungen sowohl die hohe Qualität des umgebenden Gebäudeensembles betont, die es zu würdigen gilt, als auch die große Chance, die durch die Neugestaltung der bestehenden Freifläche zwischen den Gebäuden gesehen wird: für einen zentralen verbindenden Treffpunkt, als Ort für Veranstaltungen, Erholung und Ruhe und als Ort für Einheimische und die zahlreichen Tagestouristen.

Realisierungsteil
Der Realisierungsteil umfasst sowohl den Bereich zwischen Marktplatz, und Rathaus, als auch die südlich angrenzenden Verkehrsflächen der Schulstraße bis hin zum „Moosdreieck“ an der Kreuzung Webergasse/ Schulstraße. Im Norden und Süden wird er durch private Grundstücke eingefasst. (Größe ca. 5900 m²)

Ideenteil
Als Ideenteil sind zwei kleinere Anschlussbereiche ausgewiesen: – Nördliches Umfeld des Pfarrhofs: Nebengebäude des privaten Rieder-Areals und Gehweganschluss – Nördliches Umfeld der Pfarrkirche (Größe ca.1500 m²)

Topographie
Das Gelände des Realisierungsteils liegt ca. zwischen 448,00 m ü NN am „Moosdreieck“ der Kreuzung Raiffeisen-, Schulstraße, Webergasse und 461,76 m ü NN auf Höhe des Pfarrhofs. Die Schulstraße steigt damit von West nach Ost um ca. 13,50m an, und senkt sich zum Marktplatz wieder um ca. 1,0m ab. Die Freifläche, die sich zwischen Rathaus und ehemaligem Pfarrhof aufspannt, überwindet dabei einen Höhenunterschied von ca. 6,50m (Gebäudeanschluss Rathaus bis Pfarrhof). Der höchste Punkt des Realisierungsteils liegt damit auf Höhe des Pfarrhofs. Im Norden der Wiese trennt eine Böschung den Wettbewerbsbereich von den ca. 3 bis 4m tiefer liegenden Privatgrundstücken. Das südlich als Ideenteil ausgewiesene Kirchumfeld liegt nochmals ca. fünf Meter erhöht auf ca. 466,60m ü NN. Genaue Höhen sind dem Bestandsplan und der Höhenlinienkarte zu entnehmen. (s. Anlage) Aufgrund der unterschiedlichen Höhenverhältnisse empfiehlt der Auslober den Teilnehmern unbedingt, den Ort zu besichtigen.

Allgemeine funktionale Anforderung
„Es soll ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen, ein Zentrum für Bürger, ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, Einheimische und Gäste, der sowohl für kulturelle Veranstaltungen als auch zur Erholung genutzt werden kann.“ (Zusammenfassung des Ergebnisses der Marktgemeinderatsklausur) Durch die Neugestaltung soll das Rathausumfeld von Zusmarshausen attraktiver werden und die Verkehrsführung im Umfeld deutlich verbessert werden. Dies soll erreicht werden durch:

-Neugestaltung des zentralen Freiraums mit Schaffung eines neuen Rathaus-/ Dorf-/ Erholungs- /Veranstaltungsplatzes
-Verbesserung der Aufenthaltsqualität
-Verbesserung der räumlichen Anbindung an die Straße „Marktplatz“
-Verbesserung der innerörtlichen Durchgrünung
-Neuordnung des ruhenden Verkehrs –
Verminderung des Fahrtempos / Durchgangsverkehrs der angrenzenden Straßen durch Rück- /Umbau/ Begrünung
-Schaffung einer Platzsituation im Bereich des sog. „Moosdreieck“ (Kreuzung Schulstr/Webergasse/Raiffeisenstr.) Dem Umgang mit der Topographie wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen.

Projekt: Ideen- und Realisierungswettbewerb
Auftraggeber: Markt Zusmarshausen
Aufgabenstellung: Neugestaltung Rathausumfeld in Zusmarshausen
Zusammenarbeit: R. Baldauf Landschaftsarchitekten GmbH

Fertigstellung: 2013